BIO

Johannes Dees wuchs in einem musikalischen und stark linguistisch geprägten Elternhaus auf. Johannes wie auch seine drei Geschwister profitierten von den pädagogischen und philosophischen Inhalten der Berufe ihrer Eltern. Das lebendige Wechselspiel des passiven Musikgenusses, das Hören lernen und  die Ereignisse konzertanten Erlebens und eigenem Musizieren von frühester Kindheit an prägten seinen Lebensweg bis heute: von der musikalischen Früherziehung, dem Flötenspiel in Gruppe und Einzelunterricht, bis zu selbstarrangierten Kompositionen und Liedern.

Seine ganze Gymnasialzeit wurde durch die vielseitigen Aktivitäten mit der Posaune in den unterschiedlichsten Formationen begleitet. Die Vielseitigkeit der Einsatzmöglichkeiten der geliebten Posaune – von der Volksmusik, Kammermusik und orchestralen Werken – vertieften die Spezialisierung auf dieses Instrument. Nach dem Abitur entdeckte Johannes Dees mit Begeisterung die Big Band Musik und ihre emotionale Kraft. Erste Kompositionsrealisationen in diversen Reggae-Bands ließen Ihn seine eigene Kreativität entdecken.

Es blieb nicht nur beim Komponieren und Arrangieren der Bläsersätze. Der Durchbruch der Sprache, der Wörter  in seinen Gedanken und Konzeptionen, führte zu einer Flut von Gedichten, die dann später Vertonung erfuhren. Nach der verdichteten Auseinandersetzung und Fusion von Musik und Sprache, findet der Künstler heute viel Inspiration in der Bildenden Kunst. Ausgelöst durch das Wechselspiel von aktivem Zuhören und Betrachten, Experimentieren und Interagieren mit anderen, entwickelte er ein strukturelles, kaleidoskopisches, künstlerisches Denken.

Die Konsequenz des sich Ausprobierens in verschiedenen Formationen, Konstellationen, Sessions und Bands intensivierte das Komponieren und Arrangieren an sich. Das signifikanteste Merkmal der aktuellen Arbeit ist die dekonstruktivistische Charakteristik. Das Mittel oder die Methode der Dekonstruktion entstand im Vergleich mit Bildender und Darstellender Kunst, Literatur, Architektur und Philosophie als Ausdrucksform der Auseinandersetzung mit dem 20. Jahrhundert. Die Reflexion der Zwischenkriegszeiten des ersten und zweiten Weltkrieges, sowie der Postmoderne waren Prägung und Inspiration zugleich.


Johannes Dees grew up in a family and environment of music-lovers. This liveliness and richness of a linguistical and intellectual atmosphere was driven by the philosophy of reflecting life itself through the conditions of the „Zeitgeist“. The pedagogic content of his parents professions, both teachers, molded Johannes and his three siblings in an emphatic an creative way: Being alert an expressing oneself became the lifestyle of the Dees-family, where singing, absorbing all kind and genres of music and playing instruments as well, was an integral part of every-day-life.

Therefore Johannes enjoyed music-lessons since his early childhood. During all the years as a school-boy and lycee-student, he discovered through „learning by doing“, that he could play folk-music, classical pieces, chamber music, brass band settings and funky tunes. So the metamorphoses from a flute-playing boy to a trombone-loving youngster was passion, work an fun.

During the university-days, as a young man, who studied the rational subject of European Law he needed some kind of creative counterpoint:
Contrasting the contents of jurisprudence, Johannes came up with the idea of a very personal way of creative writing, including lyrics, prose and autobiographic texts. Matching the texts with music to a kind of individual subject, he found the adequate lyrics to the settings of tones, sounds and melodies; the synergy of language and music started. — And Fine Art inspired so very much! Exhibitions, Exhibitions were the focus. This makes manifest how closely art and music merge in the „Gesamtkunstwerk“ (total-art-work). The liveliness of his creative work reflects his own „joie de vivre“ which he decides to share with you.

 

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